In der heutigen Situation möchte ich auf Texte hinweisen, die zeigen, wie die reale Situation in unseren jeweiligen Gesellschaften ist und wie es um Konflikte wie im Nahen Osten oder im Ukrainekrieg steht. Diese Situationen sind nicht einfach, wie populistische Demagogen behaupten, sondern komplex.
So müssen wir nicht einfach mit Putin verhandeln, um in der Ukraine zu einem Frieden zu kommen, sondern wir müssen die historischen und machtpolitischen Zusammenhänge reflektieren. Vor allem müssen wir berücksichtigen, dass zur Zeit autokratische Mächte wie Russland oder China rücksichtslos ihre Macht erweitern und die westlichen Demokratien von innen und außen destabilisieren wollen.
Ebenso verhält es sich im Konflikt im Nahen Osten. Hier darf der absolute Zerstörungwille von Hammas und Hisbollah ebensowenig negiert werden wie der inakzeptable Gewaltapparat der israelischen Regierung in Gaza und im Westjordanland. Wir dürfen hier nicht in sachlich unbegründete Ideologien verfallen, sondern sollten, wie unter anderem Publizistinnnen wie Eva Illouz, die jeweilige Situation beschreiben und uns nicht von Emotionen wie Furcht oder Wut dominieren lassen.
Humane und von Empathie getragene Verhältnisse können m.E. nur so erreicht werden.